Fast 2 Jahre in Pension ! Uelis Kommentare zur Schullandschaft !
Schulatmosphäre
Manchmal habe ich in letzter Zeit das Gefühl, in unserer Schule werde zwar sehr viel geplant und optimiert – allerdings so viel und so “ perfekt “ , dass die Menschen dabei fast auf der Strecke bleiben . Es ist von oben herab etwas kühl geworden , papieren und praxisfremd- so dass ich recht froh bin , bald einmal andere Wege gehen zu können . Alles Leben “ stört “ und lässt sich nicht wie Materie und Stückgut standardisieren und verwalten . Zum Glück haben wir ja noch die Kinder – die sind ja noch immer voller Leben und hin und wieder mit diesen und jenen Flausen !
September 2006
Qualität
Wer vor kurzem noch glaubte, die Bürokratie werde schlanker und man organisiere sich künftig entschlackt, sieht sich getäuscht ! Oha lätz, Papierberge, Aktenstapel, Dossiers,Konzepte und dergleichen mehr ad libitum !!! ! Der Krug geht zum Brunnen – bis er bricht !
Januar 2007
Noten
Vor noch nicht allzulanger Zeit wurde uns mit grossem Getöse und Aufwand weisgemacht, mit Noten sei eine Beurteilung der Schulleistungen nicht möglich oder zumindest nicht optimal – die Schülerbeurteilung ohne Noten wurde eingeführt – die Reform blieb dann allerdings in der 3.Klasse stecken (- wir 3./ 4. Klasslehrer haben seither die schwierige Aufgabe – den Paradigmenwechsel vorzunehmen ! -) nun scheinen ja die Noten wieder kräftig zuzulegen – jedenfalls haben die Schulleitungen aus der Chefetage die strikte Anweisung bekommen – ab Februar 2007 die vollständige und korrekte Notensetzung in den Zeugnissen zu überprüfen !
Januar 2007
Sparen
Vor 10 Jahren wurden die Trimbacher Schulen von je einer Vorsteherin oder einem Vorsteher pro Schulhaus ( davon war jemand Gesamtkoordinator ) geführt- was die Gemeinde total rund *15 000.- Franken* kostete !
Heute beträgt das Budget für die Schulleitung Trimbach für 2007 rund *200 000.- Franken* . Das System muss also nun etwa 12mal besser sein ! ?
Januar 2007
Experten- und Beraterinflation
Die Flut von Reformprojekten/-projektlein/ Qualitätssicherungskonzepten und dergleichen mehr generiert immer neue Heerscharen von Expertinnen / Beratern / Coaches – was zu immer neuen Fachstellen, Forschungsaufträgen,Evaluationen führt – teuer ist und nach meiner Meinung für den Schualltag mit den Kindern eher wenig bringt . Mehrwert fraglich.
Januar 2007
Fachjargon
Die Sprache in den vielen Papieren ist oft Kauderwelsch vom Feinsten,eine Art Nirgendwosprache – verschlüsselt und verminggimänggelet. Das Ritual des Fachjargons wird sorgfältig gepflegt, die Form soll wohl den oft dürftigen Inhalt kaschieren . Warum auch einfach und klar, wenn es kompliziert und unverständlich geht. Das Vokabular soll Wichtigkeit, Bedeutung erzeugen. Da wimmelt es von Enzwörtern wie Kompetenz, Effizienz, Kongruenz und was der -enzen noch alle sein mögen.Es wird gefeedbackt, gebenchmarkt, gemonitort,reported,gecoacht, downgesized, zieldeterminiert, prozessiert….. Das erzeugt Wirkung, blendet eventuell — *aber hat da Sprache noch etwas zu sagen?* Mit der Effekthascherei,der Phrasendrescherei hat unsere Sprache – auch die Fachsprache – ein Niveau erreicht, die das Individuelle, *das Persönliche, das Einzigartige verschwinden lässt.*
Januar 2007
Evaluation
*Bewertung* würde auch passen , nur tönt es so simpel und jeder verstehts.
Januar 2007
Dickicht wuchert
Text von Norbert Kiechler
Merkwürdig still ist es geworden um sie. Damals ein Hype, heute ein Flop? Die versprochene autonome Schule, die ihre Aufgaben und Probleme vor Ort möglichst selbstständig und unbürokratisch löst. Vor zehn Jahren hat man sie mit schriller Reformrhetorik angekündigt. Nun müsste sie doch irgendwo zu finden sein, diese Schule mit Gestaltungsautonomie. Ich mache mich auf die Suche und durcheile die Schullandschaften. Dickicht wuchert, macht ein Vorwärtskommen schwer. Ich erfahre Lehrer, die ob der gigantischen Sitzungs- und Regelungsdichte stöhnen und sich gegängelt fühlen. Schulleiterinnen, die von oben verordnete Evaluationsprogramme in horrendem Tempo durchziehen. Schulräte, die wider ihren Willen auf strategische Aufgaben zurückgestutzt werden. Schulinspektoren, die nun als Evaluatoren in einer Endlosschlaufe die Evaluation der Evaluation evaluieren. Überrissene Qualitätssicherungskonzepte, die neue Experten, Fachstellen und Forschungsaufträge für PHs generieren. Bildungsdirektoren, die den freien Lehrmittelmarkt mit dirigistischen Massnahmen einschränken wollen. Lehrplankonstrukteure, die an Standards und an einem nationalen Lehrplan arbeiten – flächendeckend gedacht und zentral überprüfbar. Lehrerkollegen, die seit PISA ihre Methodenvielfalt einebnen auf «teaching to the tests» und Rankings. Und schliesslich lese ich bei einem Schulentwickler der LCH, dass unter dem Titel «Schulautonomie» eine noch nie gekannte Rechenschafts- und Inspektionsbürokratie aufgegleist werde. Tatsächlich, es wird wieder tüchtig reguliert, reglementiert, diktiert, an die kurze Leine genommen. Die Gestaltungsautonomie für Schulen ist flöten gegangen. Oder doch nicht? Ich finde immer wieder kleine Biotope, wo man sich wohl fühlen kann. Wo gebliebene Freiräume genutzt werden. Wo die Lehrkräfte wieder Lust bekommen, die Autonomie einzufordern und auszugestalten. Worüber wir hier gerne berichten. Zum Beispiel über jenen Schulleiter, der gleich bei Schuljahresanfang Ballast abwirft: Er halbiert die Sitzungsanzahl und den Konzeptpapierausstoss, fühlt den Puls der Lehrkräfte und lässt sie wieder aufatmen für den Unterricht. Und schliesslich stellt er bei jeder Neuerung konsequent die Fragen: Was handeln wir uns damit ein? Was hat sich bei uns bewährt? Und wozu wollen wir Sorge tragen? Eine Vorteil-Nachteil-Einschätzung, transparent für jeden, vor Ort diskutiert und autonom entschieden, wenns sein muss auch mal «neben den Apparatschiks vorbei». Oder die zwei Basler Klassen mit ihrem Vorhaben, das wir auf den folgenden Seiten vorstellen: Schüler wollen eine Schuluniform testen. Lehrer und Schulleitung unterstützen dieses Projekt und integrieren es in ihr Schulentwicklungsprogramm. Klug dieser Support, echt diese Wertschätzung, erfrischend diese Initiative «von unten». Spontan, ausgehend von den eigenen Bedürfnissen, selbstständig, selbstbestimmt, eben autonom.
Quelle:
Editorial von Norbert Kiechler n.kiechler@schulpraxis.ch Die Neue Schulpraxis 8/ 2006
Februar 2007
Sorgfalt
Sehr oft wäre weniger mehr. Aber im Wettrennen um Qualitätssteigerung, Leistungsoptimierung und „Alles wird besser“ bleibt nur zu oft die Sorgfalt, Beharrlichkeit und die Geduld komplett auf der Strecke.
So lässt man halt dann das vor kurzem noch hochgejubelte Projekt wieder fallen – lässt es in Regalen und Aktenschränken oder auf zusammengerollten Flipchartpapierensanft ruhen und ins Nirwana entgleiten und wendet sich begeistert oder nicht der nächsten, neusten Welle zu . So geht es natürlich nicht nur bei uns – auch die Massenmedien rennen hektisch von einer Sensation zur andern .
*Mensch denk nach – halte inne und erinnere dich an das berühmte Rennen zwischen Hase und Igel !*
Allerdings sind solche Veranstaltungen eh ziemlich unnütz und überflüssig , so oder so !
Februar 2007
Ist mehr mehr ?
Wird unser Leben besser durch immer mehr – vollere Tage, vollere Terminkalender, vollere Taschen – mehr Konsum, mehr Verabredungen, mehr Sitzungen, mehr Gespräche, mehr Ideen, mehr Projekte, mehr Erlebnisse, mehr Kicks, mehr Papier,mehr Computer, mehr Konzepte —- mehr – mehr – mehr !
Mehr Glück ? Mehr Zufriedenheit ? Mehr Qualität ? Und irgendwo stossen wir dann an die Decke – des absoluten Tempos, der Belastungsgrenze , der Leistungsgrenze !
Februar 2007
Anstand,Würde und Noblesse
Die Missachtung, ja geradezu Verhöhnung von wesentlichen Werten wie Anstand, Würde, gepflegte Sprache in Medien, Politik und in der Oeffentlichkeit hat bereits fast unerträgliche Ausmasse angenommen ! Wie kann man da nur anständig und wertschätzend zusammenleben ? Und was geben wir unsern Kindern hier für Vorbilder und Leitlinien mit? Und dann lamentiert die gleiche Gesellschaft lautstark darüber – wie unmöglich sich die von ihnen so „genährten“ Kinder und Jugendlichen sich doch verhalten und benehmen !
Nachhaltigkeit
Neuerdings wird der Begriff auch in der Bildungsindustrie vermehrt vermarktet.
Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der *Forstwirtschaft und wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz* geprägt. Er bezeichnet die Bewirtschaftungsweise eines Waldes, bei welcher immer nur so viel Holz entnommen wird wie nachwachsen kann, so dass der Wald nie zur Gänze abgeholzt wird, sondern sich immer wieder regenerieren kann. Hierauf geht der Artikel Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft näher ein.
Der heute zentrale Begriff „nachhaltige Entwicklung“ ist erst jüngeren Datums (1987) und wurde von der Brundtland-Kommission definiert. Nachhaltige Entwicklung ist die übliche Übersetzung des englischen Begriffes sustainable development (dauerhafte, (tragfähige) Entwicklung). Dieser bezeichnet eine Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Hierauf und auf die moderne Bedeutung von Nachhaltigkeit geht der Artikel nachhaltige Entwicklung näher ein.
Infolge dieser politischen Entwicklung wird der Begriff Nachhaltigkeit auch zunehmend von einzelnen Wirtschaftsbranchen aufgegriffen und diskutiert. Hierzu zählt etwa die Bau- und Papierindustrie, aber auch die Elektronikindustrie. Auf sie geht der Artikel Nachhaltigkeit (EDV) ein.
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schule und Erziehung
Die Medienberichte zu den Vorkommnissen an der Zürcher Primarschulklasse werfen ein Schlaglicht auf ein Problem, von dem viele Schulen, Lehrerinnen und Lehrer in unserm Land betroffen sind. ( Ich weiss, wovon ich spreche, ich bin seit 40 Jahren Lehrer auf verschiedenen Primarschulstufen.)
Sie zeigen nur die Spitze eines Eisberges.
Viele L haben Angst davor – als unprofessionell oder unfähig zu gelten, wenn sie derartige Probleme nicht lösen können . Vielfach werden sie auch durch vielfältige Vorschriften daran gehindert, rasch – effizient und wirkungsvoll Massnahmen & Strafen anzuwenden . Manche Eltern nehmen ihre Erziehungsverpflichtungen eher wenig wahr- die Schule solls richten und wird dabei oft akribisch genau in Pflicht genommen .Auch in der aktuellen Qualitätssicherungsbewegung wird nach meiner Auffassung viel zu stark auf die Schule fokussiert – die Aufgaben, Verpflichtungen – d.h. Verantwortung für die Qualität der Betreuung und Erziehung seitens der Eltern wird nur marginal berücksichtigt und bezieht sich bei Befragungen und Bewertungen fast nur darauf, wie Eltern mit der Schule und ihren Dienstleistungen zufrieden sind. Eltern haben eine zentrale Rolle und Verantwortung – wenn sie ihre Kinder nicht erziehen und gemeinschaftsfähig machen, wird es die Schule nie schaffen ! Wo bleibt hier die Qualitätssicherung ?
Die vielen S aus völlig andern Kulturen – mit ihrem andern Wert- und Normensystem erschweren die Sache zusätzlich . Dabei ist auch bei uns in unserm Kulturkreis sehr beliebig geworden – was gilt:Was sind allgemein verbindliche Werte und Normen, auf die wir in einer Schulgemeinschaft zählen können ?
Dazu einige Gedanken aus der Broschüre :
Acht Sachen …. die Erziehung stark machen
Link zur Webseite siehe unten :
Elterliche Kompetenzen sind nicht angeboren, sie können aber erlernt werden.
Erziehung spielt eine grosse Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Eltern und andere Erziehungspersonen haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie Kinder und Jugendliche sich entwickeln.
Familien sind das wichtigste soziale Netz unserer Gesellschaft. Sie begleiten Heranwachsende auf ihrem Weg zur Selbständigkeit und vermitteln Werte von einer Generation an die nächste.
Mit dem Ziel, Eltern bei ihrer schönen, aber auch anspruchsvollen Aufgabe der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen, lancierte der Schweizerische Bund für Elternbildung SBE am 2. September 2006 die nationale Kampagne “STARK DURCH ERZIEHUNG”. Eltern sollen motiviert werden, sich verstärkt mit Erziehungsfragen zu befassen und sich die nötigen Kompetenzen zur Erziehung ihrer Kinder anzueignen und zu vertiefen – dies bevor in Familien Überforderung und Resignation Einzug halten.
Mehr dazu :
April 2007
Biographisches zu Ueli
- Kinder – und Jugendjahre in Appenzell und Ebnat-Kappel(SG)
- Gymnasium und Obersemiar an der EMS in Schiers/ GR
- 1968 startete ich an einer Mehrklassenschule im Bühl / Toggenburg mit 31 Kindern in 6 Klassen in mein Berufsleben.
- Bis 1974 arbeitete ich in Niederuzwil ( 3./ 4. Klasse )
- Seit 1975 ( 5./ 6. Klasse – 3./4.Klasse – Kleinklasse L ) in Trimbach
- In unserer Schulanlage betreue ich den ICT-Bereich (Mac)
- Im kommenden Sommer gehe ich in Pension und mache gerne jüngeren, motivierten und gut ausgebildeten Kolleginnen/ Kollegen Platz.
- Habt immer euer Herz dabei, liebt und achtet die euch anvertrauten Schulkinder, begegnet Kolleginnen/Kollegen, Eltern und andern Profis mit Wertschätzung und Geduld .
- Sucht jeden Tag etwas, woran oder worüber ihr euch freuen könnt.
- Herzlichkeit, Gelassenheit und Humor erleichtern das Lehrerinnen- oder Lehrerleben ungemein !
- Nicht jede Neuerung, Reform oder anderweitige Qualitätssteigerung hält, was sie verspricht ! Prüft gut und folgt eurem Gefühl und der Intuition .
- Dennoch : Lernen und dich auf Neues einstellen – damit höre nie auf! Die Welt wird sich immer verändern !
- Lasst euch nicht zur Lehrperson umfunktionieren … da ist der Weg zur Unperson nicht mehr weit!
- Mir würde es jedenfalls nicht im Traum einfallen, mich auf die Frage nach meinem Beruf als Lehrperson zu bezeichnen.
- Sorgt dafür, dass unsere Schule weniger mit Papier, Listen und Abhäkelbogen und mehr mit Leben erfüllt bleibt – plant gut, aber massvoll und realistisch !
- Planwirtschaft hatten wir schon mal – was daraus wurde, kennen wir ja inzwischen ! )
- Manchmal ist langsam besser als schnell …. Entschleunige wieder mal… oder: Bist du in Eile – so geh langsam !

- Bleib bei dem, was dir wirklich wichtig ist und tu was du gut kannst.
- Allen wünsche ich viel Energie und Freude zum „Schule machen“!
- Kinder brauchen Liebe, um zu leben
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fleissige Schreiberinnen und Leser
unsere Leseecke
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Lieber Ueli,
mit Interessen haben wir deine Gedanken gelesen und teilen deine Gefühle weitgehend.
Nicht nur in der Schule, sondern auch im Gesundheitswesen und in der
Sozialarbeit wird alles auf den Kopf gestellt und der abhängige Mensch
kommt immer mehr in die Mühlen der Administration und seine Bedürfnisse werden schlecht wahrgenommen.
Nun hast du dein Berufsleben bald hinter dir und wir wünschen dir viele
schöne Erinnerungen.
Liebe Grüsse Ruth
Von: Ruth am März 23, 2007
um 1:59
guete tag
us luuter zuefall bini uf die websiite gstosse, ha die gedanke zu de hüttige schuellandschaft ufgnoh und mir au es paar sache wieder usgrabe… ich bi weder lehrer no susch irgendwie i de bildigspolitik tätig, fühle mi bi dene schueldiskussione im kollegechreis (ja, dett häts es paar lehrer us verschiedne stufe und regione) irgendwo zwüsched stuehl und bank. einersiits stohni im bruefsläbe als dipl. ing und bi zwunge rationell und eifach komplexi sachverhalt z löse, technik, hypes und mänsche zämezbringe. anderersiits stöhnd d die (nach eigne agabe) mit sozialkompetänz und humanistischer rundumbildig usgstattete kollege/inne do, wo bi kritische üsserige sich rächt schnäll agriffe fühled. dörf ghöre, das sich *all* als halbi experte fühled, nur wills mol sälber i de schuel gsi sind, aber ir tatsach kei ahnig händ. langi red, churze sinn, ich bi froh, dasi die iträg und gedanke vome erfahrne bruefsmänsch ha dörfe läse. es bestätigt mir es bitzli die beobachtige und gedanke womer halt au mach zum thema.
d aforderige ane schuel sind gwachse, gwüssi useforderige sind gä, de kulture- und sprachemischmasch, d reizüberfluetig etc. sind nun mal realität. aber wieso bürdet eim d amtsstelle no meh uf wo de nutze wänig sichtbar isch?
ich hoff eifach, dass e gägebewegig isetzt, wo belastendi arbete ohni sichtbare nutze konsequänt i frog stellt und au mol de muet hät, das zruggzwiise, wo proaktiv und uf me praktikable wäg de gstigne aforderige reagiert, wo (sorry, bi grad ime Kurs vo de Firma…) de blick für de chund ( s chind) nüd verlüürt und und und… ich bi gspannt, was für lehrer sich bi me allfällige nachwuchs ums kümmeret, hoffe au uf en engagierte (und im sinn vom chind au chli en trotzige gäge unsinnigi projekt *g*, mini understützig hett er)
so, gnueg philosophiert… en guete rest i de (zahlte) arbetswält (will d arbet goht eim ja nie uus…), wänig bürokratie und näbeprojekt und alles gueti susch ir zuekunft
norbert suter
Von: Norbert am Oktober 10, 2007
um 9:11