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Herrmann Hesse über Bäume …

Winterbäume

„Bäume sind Heiligtümer.
Wer mit Ihnen zu sprechen,
wer ihnen zuzuhören weiss,
der erfährt die Wahrheit …
Ein Baum spricht:
In mir ist ein Kern, ein Funke, ein Gedanke verborgen,
ich bin Leben vom ewigen Leben.
Einmalig ist der Versuch und Wurf,
den die ewige Mutter mit mir gewagt hat.
Einmalig ist meine Gestalt und das Geäder meiner Haut,
einmalig ist das kleinste Blätterspiel meines Wipfels
und die kleinste Narbe meiner Rinde.
Mein Amt ist es, im Ausgeprägten Einmaligen
das Ewige zu gestalten und zu zeigen.“

Hermann Hesse

Bäume … Ursymbole des Menschen …

Bäume

Seit Jahrtausenden besteht zwischen der mächtigsten Pflanze der Erde, dem Baum und dem Menschen eine tiefe Verbindung. Er ist für den Menschen ein Ursymbol für die Unvergänglichkeit der Natur und somit finden wir den Baum als Mythos in fast allen Kulturen unserer Erde wieder. Für unsere europäischen Vorfahren, die Kelten spielten Bäume eine zentrale Rolle. Für sie waren sie von Göttern und Naturgeistern beseelt. Mancher Baum war ihnen heilig. Auf dem keltischen Glauben an die Kräfte der Natur und der Bäume basiert auch die Idee des keltische Baumkreises, der in dieser Form in den 1970er Jahren von der franzsösichen Journalistin Paule Delsole publiziert wurde. Seither wurde er in den verschiedensten Ausführungen und mit unterschiedlichsten Bezeichnungen verbreitet. Ein wenig uraltes keltisches Wissen ist in ihm verborgen. Bietet er doch einen leichten Zugang zur faszinierenden Welt der Bäume und ihren zweifellos vorhandenen Kräften und erstaunlichen Fähigkeiten.

Lebensbaum

Der hier vorgestellte Baumkreis besteht aus 21 Bäumen. Er basiert auf dem „keltischen Kreuz“, welches das Jahr in seine vier Jahreszeiten unterteilt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die vier Jahreszeiten werden durch die Winter-Sonnenwende im Dezember und die Sommer-Sonnenwende im Juni, sowie die Tag-und-Nacht-Gleichen im März und September eingeleitet. Im Baumkreis wird der Beginn der Jahreszeiten durch vier Hauptbäume symbolisiert. Die starke Eiche markiert am 21. März den Frühlingsbeginn. Die helle Birke am 24. Juni den Sommer. Der dauerhafte Ölbaum am 23. September den Herbst und die standhafte Buche am 22. Dezember den Beginn des Winters. Durch die Schaltjahre verschieben sich die kalendarischen Daten der Jahreszeiten alle vier Jahre.

Der keltische Jahreskreis

Die ursprünglich keltischen Feste zum Wechsel der Jahreszeiten werden als Sonnenfeste bezeichnet. Da sich die Kelten aber auch am Mond orientierten, bezeichneten sie die sogenannten Kreuzvierteltage, die sich genau zwischen den Sonnwenden und den Tag-und-Nachtgleichen befinden, als Mondfeste. Im Baumkreis werden die Viertel der Jahreszeiten von den übrigen Bäumen besetzt. Sie teilen das Jahr in nochmals 35 Abschnitte auf, welchen 17 Bäume zweimal und die Pappel dreimal zugeordnet sind. Mit dieser Einteilung wird dann durch das jeweilige Geburtsdatum oder Hochzeitsdatum der jeweilige Lebens- oder Hochzeitbaum zugeordnet. Wie man an der Einteilung des Jahres der Kelten sieht, waren ihr jahreszeitliches Empfinden und ihr Leben stark von den Abläufen in der Natur geprägt. Die Übergänge zu den neuen Abschnitten des Jahres wurden mit großen Festen begangen. Bis heute feiert man sie – nur unter anderen Namen.
Quelle :
muenchen_englischer_garten_bach-baeume-klein.jpg

Noten

Noten

Vor noch nicht allzulanger Zeit wurde uns mit grossem Getöse und Aufwand weisgemacht, mit Noten sei eine Beurteilung der Schulleistungen nicht möglich oder zumindest nicht optimal – die Schülerbeurteilung ohne Noten wurde eingeführt – die Reform blieb dann allerdings in der 3.Klasse stecken (- wir 3./ 4. Klasslehrer haben seither die schwierige Aufgabe – den Paradigmenwechsel vorzunehmen ! -) nun scheinen ja die Noten wieder kräftig zuzulegen – jedenfalls haben die Schulleitungen aus der Chefetage die strikte Anweisung bekommen – ab Februar 2007 die vollständige und korrekte Notensetzung in den Zeugnissen zu überprüfen !

Januar 2007